7. Mai 2015 "70 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus"

Lesung, Historikergespräch und Musik
Lesen Sie hier den Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 9.5.2015 "Bewegende Erinnerungskultur"

Im (Antikriegs-)Buch "Bleib übrig", 2002 beim Deutschen Taschenbuchverlag erschienen, erinnert sich der spätere SZ-Redakteur Ulrich Frodien (1927- 2009) an seinen Ostfront-Einsatz im 2. Weltkrieg, die Flucht aus seiner Heimatstadt Breslau und an das Kriegsende 1945. Aus dem ehrlich und packend geschriebenen Buch liest Robert Valentin Hofmann, TV- und Filmschauspieler.
Erich Hage, Historiker und Vorstandsvorsitzender der vhs Puchheim e.V., und  Christian Packheiser, Mitarbeiter des renommierten Instituts für Zeitgeschichte, binden die subjektiven Erinnerungen des Kriegsteilnehmers Frodien in den historischen Kontext ein.
Musikalisch umrahmt wird der Abend von Étienne Gillig, Cello, und Renaud Bourdier, Klavier.

Robert Valentin Hofmann
Schauspieler und Sprecher. Seit 1984 Theaterengagements in ganz Deutschland, seit 2001 auch Sprecher (ARTE, Hörbuchsprecher) und Unterrichtstätigkeiten. Seit 1997 TV-Auftritte in Serienproduktionen ("Der Alte") oder auch in Heinrich Breloers Dokudrama "Speer und Er", 2005. Sein weiterer Schwerpunkt sind literarische Lesungen mit Musik.

Stimmen zum Buch "Bleib übrig" eine Kriegsjugend in Deutschland" von Ulrich Frodien, Redakteur, langjähriger Leiter des Bilderdienstes der Süddeutschen Zeitung (Vater der vhs-Geschäftsführerin in Puchheim):
»Ein Zeidokument, vor allem die Schilderungen aus seiner sterbenden Heimatstadt Breslau." Süddeutsche Zeitung
"... etwas sehr Seltenes ... eine anschauliche und realistische Schilderung von Kriegserlebnissen aus dem seinerzeitigen Bewußstseinsstand heraus. Und das in einer einfachen, ungekünstelten Sprache, die sich von Dramatisierung ebenso fernhält wie von Selbstmitleid." Hans Jochen Vogel
"Seine Erinnerungen sind ein wichtiger Beitrag zum Verständnis jener Generation, die sich nach 1945 schweren inneren Erschütterungen ausgesetzt sah." Norddeutscher Rundfunk
"Er berichtet von wahnsinnigem Mut und normaler Feigheit, verwoeben mit einer Biographie, beispielhaft für diese 'übriggebliebenen'Jahrgänge." Abendzeitung, München
"Ein unsentimentaler, manchmal realistisch brutal geschriebener Zeitzeugenbericht, auch ein halbes Jahrhundert später lesenswert." Stuttgarter Zeitung
"Der Autor hat den Nationalsozialismus und den Krieg nicht als Oppositioneller, sondern als Mitläufer und Verführter erlebt, was seinem Bericht eine seltene Authentizität verleiht." Roger Moorhouse , London


 
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